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Eigentum als Vorsorge

Geschrieben von Wolfgang Holzinger

Studie bestätigt: Eigene vier Wände sinnvolle Vorsogestrategie für das Alter.

Miete Haus
Die individuelle Eigenvorsorge wird in der Frage der finanziellen Absicherung des Lebensabends in Zukunft eine zentrale Rolle spielen, da die Verschiebung der Alterspyramide die öffentlichen Haushalte massiv beanspruchen wird.
Damit kommt der Frage, wie der Einzelne sicher und sinnvoll für den dritten Lebensabschnitt vorsorgen kann, wachsende Bedeutung zu.

"Sparen für die eigene Wohnung, das eigene Haus, ist eine der sachlich am besten begründeten Formen der Eigenvorsorge", weist der langjährige Leiter des WIFO und Mitglied des Expertenforums Lebensstilforschung der Raiffeisen Bausparkasse, Prof. Dr. Helmut Kramer, in der Studie "Wohneigentum als Altersvorsorge" hin. Wie man wohnt, ob in Eigentum oder Miete, ist daher nicht nur eine Frage des Wohnstils, sondern zunehmend auch eine Frage der klugen Altersvorsorge.


Wer im Eigentum wohnt, hat es im Alter besser.

Kramer führt in der Studie aus, dass die Bildung von Wohneigentum die Lebenshaltungskosten im Alter abfedere, weil die eingesparten Mietkosten wie ein Zusatzeinkommen wirken würden. Zudem behielten die meisten Wohneigentümer auch nach Abzahlen des Kredits ihre Sparstrategie bei, was die volkswirtschaftlich erwünschte Vermögensbildung zusätzlich fördere. Aus diesen Gründen, so die Studie, stünden Pensionisten, die im Eigentum wohnen, auch bei gleichem Einkommen finanziell besser da als Mieter.

  • Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Alterung kommt einem quantitativ und qualitativ ausreichend verfügbaren, ausfinanzierten Wohnungsbestand volkswirtschaftlich gesehen eine zentrale Rolle zu, da
    die volkswirtschaftliche Sparleistung der Privathaushalte steigt,
  • der Staatshaushalt dadurch entlastet wird,
  • der Wohnungsbestand in qualitativer Hinsicht gepflegt wird,
  • der Generationenkonflikt gemildert und die Generationeninteressen besser ausgeglichen werden können, weil durch die Bildung von Wohneigentum auch gleichzeitig Vermögen für nachkommende Generationen geschaffen wird.

 

Die einzige Altersvorsorge, die man bereits in jungen Jahren genießen kann

„Das Geld ist – im Gegensatz zu anderen Veranlagungsformen – in einer selbstgenutzten Immobilie nicht nur krisensicherer angelegt, das Wohnen im Eigenheim bietet unbeeinträchtigt vom Marktwert auch einen konstanten Nutzwert. Die hohe Wohnqualität Eigentums kann man – im Vergleich zu anderen Vorsorgearten – auch schon lange vor dem Ruhestand genießen“, fasst Dr. Erich Rainbacher, Generaldirektor der Raiffeisen Bausparkasse und Initiator des Expertenforums Lebensstilforschung, die Vorteile aus der Vorsorgeperspektive zusammen.

Bedeutung des Bausparens steigt

Rainbacher weist darauf hin, dass jene, die im Alter nicht auf ihren gewohnten Lebensstandard verzichten möchten, schon in jungen Jahren in Wohneigentum investieren sollten. Der erste Schritt dazu sei nach wie vor das Bausparen – die beliebteste Sparform der Österreicher. Bausparen werde von der Bevölkerung als Vorsorgesparform Nummer eins gesehen, wie eine Spectra-Umfrage zu diesem Thema aufzeige, betont Rainbacher.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Bedeutung des Eigenheims als Zukunftsvorsorge ist die Attraktivität des Bausparens zusätzlich gestiegen. Denn diese kostengünstige und transparente Anlageform ist nicht nur für all jene interessant, die von einem Eigenheim träumen, sondern auch für Sparer, die gezielt Vermögen zur Altersvorsorge aufbauen wollen.

Steigender Wohnungsbedarf in den nächsten Jahrzehnten

Der Wohnungsbedarf wird trotz der düsteren demografischen Prognosen in den nächsten Jahren weiter zunehmen. „Es wäre falsch, vom Rückgang der Geburten seit Ende der 60er Jahre auf ein Nachlassen des Bedarfs an zusätzlichen Wohnungen zu schließen. Denn durch die höhere Lebenserwartung werden Menschen ihre Wohnungen länger bewohnen und die Weitergabe auf dem Erbweg oder über den Wohnungsmarkt wird deutlich später erfolgen“, erklärt Rainbacher. Parallel dazu wird der Trend zu kleineren Haushalten anhalten, dazu kommt, dass viele Wohneinheiten nicht mehr den qualitativen Standards entsprechen und daher erneuert werden müssen.

 

Immobiliencard ist unverzichtbar

Geschrieben von Wolfgang Holzinger

Wolfgang Holzinger sagt:

Immobiliencard ist unverzichtbar!

Seit 2011 gibt es in Österreich mit der Immobiliencard einen freiwilligen Berufsausweis für Immobilientreuhänder. Makler, Immobilienverwalter und Bauträger können sich damit vor dem Endkunden als seriöse Anbieter ausweisen.
Immocard
Ing. Wolfgang Holzinger GF der Immoomnis - Dank der Immobiliencard können sich Endkunden sicher sein, dass sie es mit einem Profi zu tun haben.
Die Immobiliencard soll vor allem Auskunft darüber geben, dass der Inhaber der Karte wirklich ein Profi auf seinem Gebiet ist. In der Vergangenheit kam es häufiger vor, dass sich Unternehmen Kunden als Bauträger präsentierten, ohne jedoch eine entsprechende Konzession zu haben. Auf Initiative des Fachverbands Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich wurde die Immobiliencard als einheitlicher Berufsnachweis eingeführt.


Nachweis des Ausbildungsniveaus

Karteninhaber müssen eine Ausbildung nachweisen, die mindestens dem Niveau der ON-Regeln 43001-1, 43002-1 oder 43003 entspricht. Dabei handelt es sich um die zertifizierten Normen des Österreichischen Normungsinstituts für die Ausbildungen zum Maklerassistenten, Verwaltungsassistenten und Bauträger. Der Abschluss „Immobilien-Assistent“ der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder Salzburg und der gleichwertige Abschluss „Immobilienassistent“ der Fachgruppe Oberösterreich werden ebenfalls anerkannt. Natürlich können Immobilienprofis auch jeden höherwertigen Ausbildungsnachweis einbringen.
Ständige Weiterbildung im Sinne unserer Kunden sind für Angestellte und Vertriebspartner der Immoomnis eine Selbstverständlichkeit
Immoomnis „Alles rund um Ihre Immobilie“

Immobilien unbedingt richtig fotografieren!

Geschrieben von Wolfgang Holzinger

„Immoomnis sagt“
Immobilien unbedingt richtig fotografieren
Dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt, ist altbekannt. Trotzdem wird die Wirkung von Immobilien-Fotos oft unterschätzt. Dabei ist das Fotografieren von Immobilien nicht nur Profis vorbehalten.
Bei der der Immobiliensuche im Internet kann eine Vielzahl von Angeboten innerhalb weniger Minuten durchforstet werden. Aussagekräftig bebilderte Objekte werden dabei nicht nur öfters geklickt, sondern können meist effizienter und schneller vermarktet werden. Gute Bilder können Neugier wecken und den Interessenten davon überzeugen, die Immobilien zu besichtigen und im letzten Schritt zu kaufen. Der erste Bildeindruck ist damit wichtiger denn je, denn die nächstbeste Immobilie ist immer nur einen Mausklick entfernt. Gleiches gilt aber auch für das Print-Exposé: Je besser Immobilienfotos gemacht sind, desto größer ist die Chance auf viele Interessenten und einen schnelleren Verkauf.

WH
Ansprechende Immobilien-Fotos selber machen
Auch ohne Profi-Kamera und Fotografenausbildung können gute Bilder entstehen. Dabei ist vor allem das richtige Equipment, Licht, die Perspektive sowie Nachbearbeitung wichtig.
Vor dem Fotografieren sollte das Kameraobjektiv von Fingerabdrücken und Staub gereinigt werden. Wichtig ist es, die SD-Karte und die Batterie zu prüfen. Weitwinkelobjektive sorgen im Gegensatz zu Teleobjektiven für die richtige Perspektive bei der Immobilienfotografie. Weitwinkelfotos lassen Räume größer wirken und ermöglichen einen Rundumblick.


Immobilien fotografieren – mit dem Auge des Kunden
Objektfotos müssen vor allem die Vorteile der Immobilie ins rechte Licht setzen. Von Vorteil ist es, wenn das Objekt aus verschiedenen Blickwinkeln eingefangen wird, gerne auch in einer Mischung aus Hoch- und Querformaten. Ein ansprechender Gesamteindruck entsteht, wenn Außenansichten, Innenansichten und Detailansichten kombiniert werden.
Beim Fotografieren von Immobilien sollten Außenaufnahmen, wenn möglich, bei gutem Wetter gemacht werden. Der frühe Vormittag und der späte Nachmittag liefern ein besonders farbintensives, schönes Licht. Auch bei den Innenaufnahmen sind die Lichtverhältnisse wichtig. Es empfiehlt sich, bei dunklen Räumen verschiedene Lichtquellen anzuschalten, um die Lokalitäten entsprechend auszuleuchten. Auf den Frontalblitz kann verzichtet werden, denn der starke Lichtabfall sorgt für hellere Partien im Vordergrund und dunklere im Hintergrund. Bei dunkleren Räumen ist es sinnvoll, Langzeitbelichtung zu nutzen. Um Bildverwackler zu vermeiden, kann der Makler die Kamera auf einen Stuhl stellen und mit Selbstauslöser fotografieren.


Mit Bildbearbeitung zum gewünschten Erfolg
Falls die Bildqualität nach dem Hochladen nicht wie gewünscht ist, kann man auf eine Fülle von Bildbearbeitungsprogrammen zurückgreifen. Dabei gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Fotomontagen sind ein Tabu, denn spätestens beim Besichtigungstermin fällt der Schwindel auf. Doch durch ein gewisses Feintuning lässt sich aus einem mittelmäßigen Foto ein ansprechendes Bild machen. Manchmal können durch einen geschickt gewählten Bildausschnitt oder durch das Optimieren von Helligkeit, Kontrast und Farben bereits Verbesserungen erzielt werden.

Immoomnis „Alles rund um Ihre Immobilie“

 

 

 

 

Immobilienbewertung: Was ist mein Haus wert?

Geschrieben von Wolfgang Holzinger

Ein guter Preis ist entscheidend für einen erfolgreichen Immobilienverkauf. Das Problem: Oftmals weichen die Preisvorstellungen des Verkäufers vom Marktwert ab. Ist der Verkaufspreis zu hoch, finden Sie keine Kaufinteressenten. Ist er zu niedrig, verlieren Sie Geld. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten der Immobilienbewertung es gibt und wer sie durchführt.
Immobilienwert ermitteln: Diese Kriterien sind entscheidend


Zu den grundlegenden Kriterien für die Immobilienbewertung zählen:
• Lage, Grundstücksgröße, Grundriss, Baujahr, Bodenwert, Ausstattung
• Haustyp, Gebäudezustand, Energieeffizienz, Infrastruktur
• Rechte an der Immobilie (laut Grundbuch)

Anerkannte Verfahren der Immobilienbewertung
Professionelle Gutachter bewerten eine Immobilie, indem sie ihren Verkehrswert – auch Marktwert genannt – berechnen. Dieser stellt den voraussichtlich erzielbaren Marktpreis der Immobilie dar. Je höher die Nachfrage und je knapper das Angebot für Objekte wie Ihre Immobilie sind, desto höher ist ihr Verkehrswert. Um diesen zu berechnen, können Sie drei verschiedene Verfahren anwenden:
Vergleichswertverfahren
Genutzt wird dieses Verfahren vor allem, um Grundstücke und selbst genutzte Wohnimmobilien zu bewerten. Als Basis für die Wertermittlung dienen die Kaufpreise von bereits verkauften Immobilien, die möglichst ähnliche Merkmale zu Ihrer Immobilie aufweisen. Dazu zählen zum Beispiel Lage, Größe, Ausstattung und Zustand. Je mehr solcher Referenzwerte es gibt, desto genauer sind die Ergebnisse.
Sachwertverfahren
Das Sachwertverfahren wird primär für die Wertermittlung selbst genutzter Immobilien angewendet. Es ermittelt im ersten Schritt, wie viel das Objekt im Fall eines Neubaus kosten würde (Summe von Bodenwert und Gebäudesachwert). Davon werden Wertminderungen wie Schäden oder notwendige Sanierungen abgezogen. Da sich das Sachwertverfahren vor allem an der Substanz der Immobilie und weniger an der aktuellen Marktlage orientiert, ist es nur bedingt zuverlässig für die Immobilienbewertung zu Verkaufszwecken.
Ertragswertverfahren
Dieses Verfahren findet vor allem bei Mietobjekten Anwendung, denn im Fokus liegt die erzielbare Rendite des Objektes. Der Ertragswert errechnet sich aus dem Reinertrag (zukünftige, marktübliche Jahresmiete minus Bewirtschaftungskosten) und dem Bodenwert (Wert des Grundstücks). Ergänzt wird die Berechnung um den so genannten Vervielfältiger (errechnet aus Restnutzungsdauer und Liegenschaftszinssatz): Je länger das Objekt wirtschaftlich noch genutzt werden kann, desto höher ist der Vervielfältiger.


Wer bewertet die Immobilie?
Für eine professionelle Berechnung des Verkehrswertes können Sie einen Sachverständigen für Immobilienbewertung beauftragen. Dazu zählen in der Regel Immobilienmakler, Architekten und Bauingenieure.
oder unter www.immoomnis.at unter „Dein Immobilienwert“