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Photovoltaik-Anlage

Geschrieben von Wolfgang Holzinger

Eine Photovoltaik-Anlage oder auch PV-Anlage (bzw. PVA) genannt, ist eine Solarstromanlage. Sie wandelt Sonnenenergie in Gleichstrom um und das bei jedem Wetter. Moderne Solarzellen arbeiten auch bei diffusem Licht. Während diese Technik schon seit langem zur Energieversorgung von Satelliten angewandt wird, findet sie auf der Erde erst seit wenigen Jahren größere Beachtung, obwohl Photovoltaik die einfachste Methode der Umwandlung der Sonnenenergie in elektrischen Strom ist. Der Hauptgrund für die noch geringe Verbreitung liegt in den hohen Kosten, die beim Kauf einer photovoltaischen Solaranlage anfallen.

Solarzellen bestehen aus verschiedenen Halbleitermaterialien. Halbleiter sind Stoffe, die unter Zufuhr von Licht oder Wärme elektrisch leitfähig werden, während sie bei tiefen Temperaturen isolierend wirken. Über 95 % aller auf der Welt produzierten Solarzellen bestehen aus dem Halbleitermaterial Silizium (Si).Silizium bietet den Vorteil, dass es als zweithäufigstes Element der Erdrinde in ausreichenden Mengen vorhanden und die Verarbeitung des Materials umweltverträglich ist. Zur Herstellung einer Solarzelle wird das Halbleitermaterial "dotiert". Damit ist das definierte Einbringen von chemischen Elementen gemeint, mit denen man entweder einen positiven Ladungsträgerüberschuss (p-leitende Halbleiterschicht) oder einen negativen Ladungsträgerüberschuss (n-leitende Halbleiterschicht) im Halbleitermaterial erzielen kann. Werden zwei unterschiedlich dotierte Halbleiterschichten gebildet, entsteht an der Grenzschicht ein sogenannter p-n-Übergang.

Um für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche geeignete Spannungen bzw. Leistungen bereitstellen zu können, werden einzelne Solarzellen zu größeren Einheiten miteinander verschaltet. Eine Serienschaltung der Zellen hat eine höhere Spannung zur Folge, eine Parallelschaltung einen höheren Strom. Wer sich entscheidet, eine Solaranlage zu installieren sollte die Planung in einer bestimmten Reihenfolge durchgehen, um keinen Aspekt unberücksichtig zu lassen. Zum einen muss der Stromverbrauch ermittelt werden, um zu wissen, wie viel Fläche die Solaranlage einnehmen muss. Der Stromverbrauch ist aus den Abrechnungen der letzten Zeiträume zu ersehen. Man sollte bedenken, dass man für 1 kW Strom ca. 10 m² Fläche für die Photovoltaik Anlage berechnen muss. In jeder Region gelten andere Einstrahlungswerte, so dass man diese in Erfahrung bringen sollte, um zu wissen, wie viel Energie man effektiv erzeugen kann. Da man für die Nutzung von Photovoltaik einen besonderen Anschluss benötigt, sollte dieser rechtzeitig gestellt werden, da die Genehmigung und das Legen des Anschlusses erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch nimmt. Hat man sich für eine Photovoltaikanlage entschieden, sollte vor der Bestellung die Finanzierung gesichert sein. Daher sollte man sich auf jeden Fall über Finanzierungsmöglichkeiten und Förderungen informieren und ein Finanzierungskonzept erstellen.

PV Anlage

 

Vor und Nachteile einer Photovoltaik-Anlage

Vorteile

• Sie nutzt eine praktisch kostenfreie und unbegrenzt zur Verfügung stehende Energiequelle – die Sonne.

• Die Lebensdauer beträgt ca. 20-25 Jahre. In dieser Zeit ist die Anlage größten Teils Wartungsfrei und verursacht keine weiteren Kosten.

• Bei der Produktion von Solarenergie wird kein Co2 produziert, dies ist gut für die Umwelt. • Des Weiteren arbeitet eine Photovoltaikanlage völlig geräuschlos.

 

Nachteile

• Die meisten Solarmodule werden am Dach montiert. Das stört viele Hausbesitzer, da sie das optisch nicht ansprechend finden.

• Zudem ist der Anschaffungspreis einer solchen Anlage enorm hoch, wenige Hausbesitzer können dies Problemlos zahlen.

• Das bedeutet, dass die meisten einen Kredit aufnehmen müssen, der langfristig eine große finanzielle Belastung darstellt.

• Die Solaranlage hat eine Schwachstelle: den Wechselrichter. Dieser ist sehr anfällig für Defekte und Störungen und der Neukauf eines Wechselrichters ist sehr kostenintensiv.

 • Zudem sinkt die Leistung einer Photovoltaikanlage nach ca. 20 - 25 Jahren rapide. Man kann sogar davon ausgehen, dass eine 20 Jahre alte Solaranlage nur noch 80% der Leistung erbringt. Wenn man dann wieder die volle Leistung erhalten möchte, müssen die Module erneuert werden.

 

 

Massiv- oder Fertigteilhaus?

Geschrieben von Wolfgang Holzinger

Massivhaus

Massivhäuser sind Gebäude deren äußere Hülle und deren tragende Wände aus einem massiven Material, wie z. B. Kalksandstein, Porenbeton oder Ziegel hergestellt wurden. Hierbei sollte auf eine Mischung der Materialien untereinander verzichtet werden. Alle Materialien bestehen in Ihrer Grundsubstanz aus natürlich vorkommenden Stoffen, wie z. B. Kalk, Gips oder Ton.

Vorteile

• Jedes Massivhaus wird individuell nach dem Wunsch des Kunden geplant und gefertigt. Auch nach Jahren können noch Umbauten vorgenommen werden und so das Haus an die neue Lebenssituation anpassen.

• Massivhäuser sind äußerst langlebige Häuser und haben auch nach Jahren noch eine hohe Wertbeständigkeit

• Da die massiv gebauten Häuser im Wesentlichen aus Naturprodukten hergestellt werden, können die verwendeten Materialen Wasserdampf absorbieren und auch wieder abgeben.

• Massiv bedeutet eben auch schwer, dadurch bitten diese Häuser einen hohen Luftschallschutz und Trittschallschutz.

• Hervorragende Wärmespeicherung der Wände. Die Heizwärme wird gespeichert und kontinuierlich wieder an den Wohnraum abgegeben.

• Ein wesentlich wichtiger Vorteil ist der Brandschutz. Massivhäuser werden vorwiegend aus nicht brennbaren Materialien gefertigt. Sie sind auf Widerstandsfähiger gegen mechanische Abnützung, Witterungseinflüsse und chemische Einflüsse.

• Kurzfristige Änderungen sind bei einem Massivhaus immer möglich z.B. eine Wand zu verschieben.

Nachteile

• In der Fertigung sind Massivhäuser meist teurer als Fertighäuser.

• Der Bau eines Massivhauses dauert in der Regel länger. Durch schlechte Witterungsverhältnisse kann sich der gesamte Bau verzögern. Beton, Estrich, Putz usw. brauchen grundsätzlich eine gewisse Abbindezeit.

• Jedes Massivhaus ist anders, daher muss immer wieder aufs Neue, bis ins Detail geplant werden. Bei Änderungen müssen alle dadurch beeinflussten Bauteile kontrolliert und evtl. Leitungen usw. anders verlegt werden. Jeder Bauherr hat andere Wünsche die das Material betreffen, manchmal müssen die in kürzester Zeit geliefert werden.

Fertighaus

Unter Fertighäusern versteht man Häuser deren Grundkonstruktion vorgefertigt ist. Fertighäuser bestehen in der Regel aus einer Holzkonstruktion oder aus industriell vorgefertigten Elementtafeln, die vor Ort montiert werden. Die Architektur, Grundrissgestaltung und die Bauweise ist vorgegeben und kann nicht oder nur mit einigem Kostenaufwand geändert werden.

Vorteile

• Der Bauherr hat die Möglichkeit aus einer Vielzahl unterschiedlicher Hauskonzepte auszuwählen und oftmals ist das gewünschte Haus schon mehrfach gebaut worden und kann so vor Vertragsunterschrift besichtigt werden.

• Die Aufstellung eines Fertighauses geht ganz schön schnell und sie sind auch gleich einmal bezugsfertig. Die meisten Typen können sogar im Winter aufgestellt und moniert werden.
• Die Fertighausteile werden in den Werkshallen vorgefertigt, egal ob es draußen regnet, stürmt oder schneit. Der Aufbau vor Ort erfolgt in kürzester Zeit und ist so nahezu witterungsunabhängig. Das austrocknen lassen entfällt komplett, Sie können sofort einziehen. Das spart enorm viel Zeit und Kosten.

• Idealerweise ist ein erfahrener Ansprechpartner immer für sie da. Und erledigt alles mit Behörden, Banken und Handwerkern.

• Fertigbauhäuser können fast überall gebaut werden. Egal ob unwegsames Gelände, extreme Hanglage, feuchter oder felsiger Untergrund, das alles kann ihrem Bauvorhaben fast nichts anhaben.

• Da weder Beton noch Zement verbaut wird, entsteht keine Feuchtigkeit wie beim Massivbau.

Nachteile

• Fast keine individuelle oder vom Architekten geplante Planung. Individuelle Wünsche können schwer und nur mit hohen Kosten verbunden umgesetzt werden.

• eventuell geringerer Wiederverkaufswert.

• Thermisch geschlossenen Außenhülle durch die ein Luftaustausch nicht möglich ist.

• Geringerer Schallschutz, bedingt einerseits durch die verwendeten Baumaterialien und durch die offene Bauweise andererseits, dadurch ist es im Haus sehr hellhörig.

• Geringere Feuerbeständigkeit in Abhängigkeit der zur Verwendung kommenden Materialien. • Die geringe Speicherfähigkeit der Wände führt dazu, dass die Räumer in der kalten Jahreszeit etwas schneller auskühlen als beim Massivbau.

 

Massiv FTH

Wir besiegeln es „staatlich geprüfter Immobilientreuhänder” und “staatlich geprüfter Vermögensberater”

Geschrieben von Wolfgang Holzinger

Foto Auszeichnung

 

Mit diesem Gütesiegel, besiegeln wir gegenüber unseren Kunden, dass wir als Unternehmer die für diesen Beruf erforderliche Qualifikation durch Ablegung der staatlichen Befähigungsprüfung erworben haben.

Das Gütesiegel „STAATLICH GEPRÜFT“ darf nur von einem Unternehmen geführt werden, dessen Inhaber oder der gewerberechtliche Geschäftsführer eine staatliche Befähigungsprüfung erfolgreich abgelegt hat.

Eine Befähigungsprüfung ist eine staatliche Prüfung gemäß der Gewerbeordnung 1994 mit den bestimmten Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen nachgewiesen werden.

Die Befähigungsprüfung gilt als erfolgreich abgelegt, wenn alle, in der Prüfungsordnung vorgesehenen Module erfolgreich absolviert wurden.

 

Gewerbliche VermoegensberatungFoto Auszeichnung

Mietendeckel in Berlin beschlossen

Geschrieben von Wolfgang Holzinger

Berliner Senat stimmte heute zu

Der umstrittene Mietendeckel wurde am Donnerstag den 30.01.2020 vom Berliner Senat verabschiedet. Damit ist der stärkste Eingriff in den Berliner Mietmarkt den es je gab Realität. Rund 1,5 Millionen Mietwohnungen sind davon betroffen. Vorgesehen ist, dass in bestehenden Mietverhältnissen die Miete für fünf Jahre auf dem Stand des Stichtages 18. Juni 2019 eingefroren wird. Und auch bei Neuvermietungen darf keine höhere Miete als die vom 18. Juni 2019 verlangt werden. Das soll gleich nach Inkrafttreten, also nach der Veröffentlichung des Gesetzes - vermutlich Mitte Februar - gelten. Außerdem soll bald eine Mietobergrenze bei sogenannten Wuchermieten gelten. Diese liegt zwischen 3,92 Euro und 9,80 Euro. Wenn die Ausstattung bestimmte Kriterien erfüllt, darf man einen Euro pro Quadratmeter hinzurechnen. Ab 2022 sind dann Aufschläge von 1,3 Prozent pro Jahr erlaubt, allerdings nur bis zu den Mietobergrenzen, die der Senat definiert hat. Unter Umständen können Berliner Mieter überteuerte Mieten als absenken lassen.