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Immobilien sind solide und begehrte Pensionsvorsorge

Geschrieben von Wolfgang Holzinger

Die eigenen vier Wände bieten nicht nur eine sehr hohe Wohnqualität, sondern stellen auch eine Absicherung für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit dar.

 

Der Bedarf an Wohnungen ist im Ansteigen. Selbst bei stagnierender oder leicht sinkender Bevölkerungszahl wird eine Verstärkung des Wohnungsneubaus notwendig sein, denn die Nachfrage wird auch künftig weiter steigen. Die Gründe dafür liegen im sozialen Wandel: Die Anzahl der Haushalte steigt, während die Haushaltsgröße sinkt. Der Trend zu Ein- und Zweipersonen-Haushalten sowie die hohe Scheidungsrate treiben die Nachfrage an.

 

Auch die steigende Nachfrage von Menschen im Pensionsalter wird in Zukunft Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt haben. In zehn bis fünfzehn Jahren werden die über 50-jährigen die stärkste Nachfragegruppe am Markt darstellen und im Immobilienbereich eine nicht zu unterschätzende Klientel bilden.

Langfristige Stabilität und hohe Wohnqualität

Wer sich in der Wohnungsfrage für die eigenen vier Wände entscheidet anstatt jahrzehntelang Miete zu zahlen, trifft eine zukunftsweisende Entscheidung. Viele Experten bestätigten gegenüber Studien und Umfragen, die Vorteile von Wohnungseigentum: "Immobilienbesitz steht für hohe Wohnqualität. Dazu kommt, dass diese Form der Veranlagung schon vor dem Ruhestand einen unmittelbar genießbaren Nutzen stiftet."

 

Als Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses hat man den großen Vorteil, in der Pension in den eigenen vier Wänden leben zu können, keine Miete zahlen zu müssen und folglich über höhere finanzielle Ressourcen verfügen zu können. Gegebenenfalls kann der Wohnsitz auch zu Bargeld gemacht oder als wertstabiles Vermögen an die Kinder weitergegeben werden. Investitionen in Eigentumswohnungen oder Häuser zeichnen sich durch eine stabile Wertentwicklung und Beständigkeit aus. Immobilieninvestitionen eignen sich damit auch hervorragend als Basisvorsorge für die Pension.

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Das Grundbuch

Geschrieben von Wolfgang Holzinger

Das Grundbuch in Österreich:

Mit der Anlegung des Grundbuchs wurde in Österreich unter Maria Theresia im Jahr 1770 begonnen; die Vermessungs- und Eintragungsarbeiten waren im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts beendet. Seitdem haben sich Grenzen der Katastralgemeinden kaum verändert (diese orientieren sich an den Grenzen der Grundherrschaft). Rechtsquellen sind hauptsächlich die Bestimmungen des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches (Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch) sowie das Allgemeine Grundbuchsgesetz (GBG) von 1955, daneben gibt es das Grundbuchumstellungsgesetz (GUG), das die Umstellung des bis 1980 händisch geführten Grundbuchs auf EDV regelt (die Umstellung war 1992 abgeschlossen), das Liegenschaftsteilungsgesetz (LiegTG), das allgemeine Grundbuchsanlegungsgesetz (AllGAG) u.a. In Österreich wird das Grundbuch von den Gerichtsorganisation in Österreich verwaltet. In der Regel sind Rechtspfleger für die Führung des Grundbuchs beziehungsweise für die Durchführung der dazu erforderlichen gerichtlichen Beschlüsse (Einverleibungen) zuständig.

Was ist das Grundbuch?

Ein öffentliches Verzeichnis aller Liegenschaften, das beim Bezirksgericht, z.B. Klagenfurt, in der Abteilung „ Grundbuch „ (Landesgericht Klagenfurt) aufliegt und von jedermann eingesehen werden kann.

Gliederung des Grundbuchs:

Hauptbuch

Für jede Katastralgemeinde gibt es ein Hauptbuch genanntes öffentliches Verzeichnis, in dem für alle Liegenschaft (Grundbuchseinlagen, ugs. „Einlagezahlen“ = EZ) enthalten ist:

Gutsbestandsblatt (A-Blatt), das seinerseits wieder aus zwei Abschnitten (A1- und A2-Blatt) besteht:

  • Im A1-Blatt werden jene Grundstücke mit ihren Nummern, ihren Flächen und Benützungsarten (etwa LN [=landwirtschaftliche Nutzfläche] oder Baufläche) eingetragen, die dem/den im B-Blatt eingetragenen Eigentümer(n) gehören. (Flächen und Benützungsarten sind allerdings hier nicht verbindlich; diese Angaben stammen aus dem – mit dem Grundbuch vernetzten – Kataster.)
  • Aus dem A2-Blatt ist – neben anderen Eintragungen – hauptsächlich ersichtlich, welche Rechte mit den eingetragenen Grundstücken verbunden sind. Das können z. B. Dienstbarkeit (Österreich) (Dienstbarkeit (Österreich)) sein, die einzelne oder alle Grundstücke dieser Grundbuchseinlage zu Lasten anderer (fremder) Grundstücke haben.

Eigentumsblatt (B-Blatt): Hier sind die Eigentümer ersichtlich, ebenso die Anteile (ausgedrückt in Bruchzahlen), falls Miteigentum besteht. Allfällige Rangordnung (Grundbuch Österreich) werden hier angemerkt, eventuelle Veräußerungsverbote (die im C-Blatt eingetragen sind) hier zur zusätzlichen Orientierung ersichtlich gemacht.

Lastenblatt (C-Blatt): Hier sind hauptsächlich eingetragen:

  • Servitute (Dienstbarkeiten) zu Lasten von Grundstücken, die in dieser Einlage eingetragen sind, einschließlich der

             jeweils berechtigten Grundstücke in anderen Einlagen oder

             Leitungsunternehmen (z. B. Strom, Gas, Wasser)

  • Pfandrecht für Schulden, die grundbücherlich gesichert, also verbüchert sind
  • Reallasten wie Ausgedingsrechte, Belastungs- und Veräußerungsverbote, Vor- oder Wiederkaufsrechte

Nicht mehr aktuelle Eintragungen befinden sich im Verzeichnis der gelöschten Eintragungen.

 

GB

Passivhaus

Geschrieben von Wolfgang Holzinger

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in dem eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer ohne separates Heiz- bzw. Klimatisierungssystem zu erreichen ist. Die beiden Grundprinzipe des Passivhauses sind: Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmegewinne optimieren. Es bietet erhöhten Wohnkomfort bei einem Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltstrom von unter 120kWh/m²a. Das Passivhaus ist eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses (NEH). Im Vergleich zum NEH benötigt ein Passivhaus 80% weniger Heizenergie, im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude über 90. Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr mit weniger als 1,5 l pro Quadratmeter aus. Wärmedämmung soll den Durchgang von Wärmeenergie möglichst weit reduzieren. Bei Lebewesen dient die Wärmedämmung zur Reduzierung von Wärmeverlusten an eine kalte Umgebung (Extremfälle sind Polregionen und der Weltraum), bei Anlagen der Wärmetechnik steht die Vermeidung von Verlusten durch Wärmeabgabe bzw. -abstrahlung im Mittelpunkt und bei Kälteanlagen soll der Eintrag von Umgebungswärme vermindert werden. Die Wärmedämmung von Gebäuden wird durch die Bauweise vorgegeben und kann durch Einsatz von Dämmstoffen verstärkt werden. Passivhäuser mit optimaler Dämmung kommen ohne Heizung (Ofen, Herd usw.) aus, weil die Abwärme der Nutzer zur Schaffung einer behaglichen Temperatur im Inneren ausreicht. Ein Haus verliert seine Wärme hauptsächlich über seine Umschließungsflächen (Transmissionswärmeverluste) und durch das Lüften der Räume. Der Passivhaus-Wandaufbau: Um einen Heizwärmebedarf von weniger als 15kWh/m²a zu erreichen, sind für die begrenzenden Bauteile (Wand, Dach, Boden) U-Werte von weniger als 15 W/m²K notwendig. Bei üblicherweise mehrschichtigen Bauteilen wird die Wärmeleitfähigkeit der einzelnen Materialien abhängig von ihrer Dicke summiert.

 

 

Die eigenen 4 Wände als Basisabsicherung

Geschrieben von Wolfgang Holzinger

Die eigenen vier Wände bieten nicht nur eine sehr hohe Wohnqualität, sondern stellen auch eine Absicherung für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit dar. Der Bedarf an Wohnungen ist im Ansteigen. Selbst bei stagnierender oder leicht sinkender Bevölkerungszahl wird eine Verstärkung des Wohnungsneubaus notwendig sein, denn die Nachfrage wird auch künftig weiter steigen. Die Gründe dafür liegen im sozialen Wandel: Die Anzahl der Haushalte steigt, während die Haushaltsgröße sinkt. Der Trend zu Ein- und Zweipersonen-Haushalten sowie die hohe Scheidungsrate treiben die Nachfrage an. Auch die steigende Nachfrage von Menschen im Pensionsalter wird in Zukunft Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt haben. In zehn bis fünfzehn Jahren werden die über 50-jährigen die stärkste Nachfragegruppe am Markt darstellen und im Immobilienbereich eine nicht zu unterschätzende Klientel bilden. Langfristige Stabilität und hohe Wohnqualität Wer sich in der Wohnungsfrage für die eigenen vier Wände entscheidet anstatt jahrzehntelang Miete zu zahlen, trifft eine zukunftsweisende Entscheidung. Viele Experten bestätigten gegenüber Studien und Umfragen, die Vorteile von Wohnungseigentum: "Immobilienbesitz steht für hohe Wohnqualität. Dazu kommt, dass diese Form der Veranlagung schon vor dem Ruhestand einen unmittelbar genießbaren Nutzen stiftet." Als Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses hat man den großen Vorteil, in der Pension in den eigenen vier Wänden leben zu können, keine Miete zahlen zu müssen und folglich über höhere finanzielle Ressourcen verfügen zu können. Gegebenenfalls kann der Wohnsitz auch zu Bargeld gemacht oder als wertstabiles Vermögen an die Kinder weitergegeben werden. Investitionen in Eigentumswohnungen oder Häuser zeichnen sich durch eine stabile Wertentwicklung und Beständigkeit aus. Immobilieninvestitionen eignen sich damit auch hervorragend als Basisvorsorge für die Pension.billionphotos 1675487